Einträge von Erich Maier

Die durch die Sprache vermittelte Gemeinschaft ist Illusion

Alles Künstliche der Welt ist letztlich illusionär, von der Kognition Dauer, welche die Dingwelt und die Sprache verbindet, bis hin zum Raum als Begrenzung des Nichts und zum Absoluten, das eine eitle Projektion darstellt. Die Welt selbst ist illusionär, ihre Ganzheit ist die Illusion geistiger Übereinstimmung. Und damit sind wir bei der Sprache: sie ist […]

„Ursprung“ ist die Verlagerung der Aufmerksamkeit von Ich zum Du

Man könnte fragen, wo kommt denn alles her? Jetzt nicht die Natur oder das Weltall, sondern für den Menschen relevant: Dinge und die Sprache. Nun, die Dinge macht er selbst und die Sprache wurde wahrscheinlich dadurch angeregt und geformt. Aber für ein Baby, das „zur Welt kommt“? Sowohl Sprache als auch die Dinge, salopp gesagt […]

Alles, was wir haben, ist Dauer, die Illusion einer Zeit

Sowohl Dauer als auch Zeit dringen von der Objektseite her in das menschliche Bewusstsein und verfestigen sich dort, wodurch der Mensch quasi selbst zum Ding wird. Eng damit verbunden ist auch ein Besitzdenken, welches sich scheinbar auf alles erstreckt, was sprachlich erfasst werden kann. Die Natur gehört jedoch niemandem, und so drücken beide Begriffe implizit […]

Emotionen sind der tragende Grund der Konventionen

Wenn man, wie im vorangegangenen Abschnitt, den Tod als etwas Positives begreifen darf, geht damit ein Gefühl der Bescheidenheit einher: das Leben relativiert sich, man könnte sich das Bewusstsein als einen unglaublich vielfältigen, unendlichen Raum vorstellen, aus dessen Sicherheit und Geborgenheit man durch keine Macht der Welt herausgerissen werden kann. Und damit greift dann auch […]