Alles, was wir haben, ist Dauer, die Illusion einer Zeit

Sowohl Dauer als auch Zeit dringen von der Objektseite her in das menschliche Bewusstsein und verfestigen sich dort, wodurch der Mensch quasi selbst zum Ding wird. Eng damit verbunden ist auch ein Besitzdenken, welches sich scheinbar auf alles erstreckt, was sprachlich erfasst werden kann.

Die Natur gehört jedoch niemandem, und so drücken beide Begriffe implizit eine Manipulation aus, die dann zum „Wesen“ des Geistes wird. Umgekehrt ruft die objektivierte, also institutionalisierte Zeit Schuldgefühle hervor, die vom Einzelnen nicht genau zugeordnet werden können. Das Leben steht in einem gewissen Ausmaß unter Stress, auch wenn sich das Individuum bemüht, es sinnvoll und gut zu verbringen.

Der Schlüssel zur Lösung des Problems liegt wohl im persönlichen Gebrauch der Sprache: Sprechen ist eine Form des Handelns, die den anderen einbezieht, und insofern auch eine direkte Mitteilung des Nichtseins, also der von emotionalen Verzerrungen befreiten, inneren Natur.